Guten Morgen, liebste Herrin,lass den Tag mit Erotik beginnen. Ein altes Naturgesetz: Erotik am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen! Der Anblick deines erotischen Körpers auf den Fotos beflügelte meine Gedanken, auch nachdem ich meine Augen geschlossen hielt, und so entstand diese Traumphantasie: Erotik bedeutet für mich, in die Tiefe der sexuellen Sinneswahrnehmung einzudringen und rationale Gedanken auszuklammern, mich falllen zu lassen, mich ganz der Person meiner Begierde nur widmen. Dabei wird sowohl die bewunderte Person, als auch alles, das mit ihr in Zusammenhang steht, miteinbezogen. Bei meiner lieben Herrin gelingt dies sehr einfach. Die Nervenbahnen sind schon gut vorbereitet und warten nur auf das Einsatzkommando. Reflexartig suchen die Hände nach Berührungsflächen, wollen jeden Zentimeter streicheln und massieren. Aber der Weg ist vorbestimmt, von unten nach oben. Wenn sie am Bettrand sitzt, bekleidet mit einer Nylon-Strumpfhose, die schlanken Beine noch mit roten Schuhen verziert, spätestens dann liege ich unbekleidet am Boden und huldige den Pumps, den Nylons und später dann den nackten Fersen und Sohlen und den rotlackierten Fußnägeln. Und ich habe den schönsten Ausblick, von unten. Die meisten meiner Zeitgenossen steigen auf den Gipfel der Berge oder auf Aussichtstürme und schauen auf die Welt nach unten. Ich betrachte die Schönheit durch die Zwischenräume der rotlackierten Zehen. Und so, wie die Sonne im Laufe des Tages nach oben steigt, bewege ich mich entlang der wohlgeformten Wade bis zum Knie, liebkose jeden Quadratzentimeter der Haut. Das Prickeln verstärkt sich, sobald ich in die Nähe des Allerheiligsten komme und mit meinen Küssen die Vagina berühren und mit meiner Zunge zärtlich in sie eindringen darf. "Der Duft der Frauen", ein berühmter Film, der wohl hier seinen Ursprung gehabt haben dürfte. Dieses unbeschreibliche natürliche Parfüm, diese Duftkomponenten, all das hüllt meine Sinne ein und versetzt mich in einen Rauschzustand. Langsam werde ich von zarter, aber kräftige Hand zur Seite gedreht. Meine Hände werden ihrer Freiheit beraubt. und wie durch Zauberhand willenlos gemacht, liege ich wehrlos mit gefesselten Händen auf dem Boden. Ein Lederriemen legt sich über meinen Mund und versiegelt diesen. An der Vorderseite ist ein kleiner penisförmiger Dildo angebracht. Ich sehe über mir in naher Ferne den Diamanten, den ich vor einigen Minuten noch liebkoste. Der Dildo scheint auserkoren zu sein, meine Zunge zu ersetzen. Philosophisch betrachtet kann die Welt schön und gleichzeitig hässlich sein. Der Blickwinkel ist entscheidend. Mein Blickwinkel ist momentan auf ein Dreieck gerichtet, das von zwei erotischen Beinen gebildet wird, die seitlich an meinem Kopf platziert sind und meine Augen in Richtung des wohlriechenden Diamanten lenken. Jetzt verkleinert sich das magische Dreieck und ein wohlgeformter Po ergreift Besitz von meinem Gesicht und langsam verschwindet auch der Dildo immer wieder im Lustorgan meiner Herrin, während mein Gesicht zum Sattel der Wolllust wird. Nach einem kräftigen Ausritt kommt sie etwas zur Ruhe, verbringt aber auch die Ruhepause auf dem Gesicht des Sklaven und entspannt sich mit einem Nervenrad, das sie über die empfindlichen Sklaventeile gleiten lässt, soweit in dieser Position die Arme reichen. Die endlose Zeit, die sie in dieser Position auf dem Sklavenkopf verbrachte, dauert in Wirklichkeit nur eine gute Stunde, kam mir aber wie ein zu kurzer wunderschöner Traum vor. Aber jetzt wurde meine Zunge wieder befreit, ohne dass mein Gesicht den Kontakt zum erotischen Po verlor. Meine Zunge durfte das schmackhafte Ergebnis der Wolllust genießen und das Juwel säubern, damit es in neuem Glanz erstrahlen kann. Wie eine zufriedene Künstlerin, die gerade auf der Bühne mit tosendem Applaus bedacht wurde (ich kann dies ja leider in meiner fixierten Position nicht), bleibt sie weiterhin auf meinem Gesicht sitzen, dessen Form sich mittlerweile den Po-Rundungen angepasst hatte. Der Nase hatte bereits ihren Bestimmungsort dicht vor der Traum-Rosette des lieblichen Pos gefunden und durfte verehrt werden, wie es ihr gebührt, während meine geliebte Herrin ihren Cocktail genoss. Bald begint die wieder die Zeit zum gemeinsamen Träumen. Ich freue mich schon sehr sehr darauf. Ganz liebe Grüße Dein träumender Schriftsteller |